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Innenarchitekt Patrick Meyer

Euregio-Innenarchitekt Patrick Meyer verrät, wie Sie Ihr Zuhause gemütlicher gestalten

Dekorieren ist nicht immer einfach, und auch bestimmt nicht jedermanns Sache.
Ein paar einfache Grundregeln können Ihnen helfen, Ihr Haus zu einem gemütlichen Zuhause zu machen. Innenarchitekt Patrick Meyer aus Eupen hat einige seiner Geheimnisse mit uns geteilt.

TIPPS FÜR DIE GESTALTUNG EINES SCHÖNEN ZUHAUSES

Innenarchitektur, die sich hinter dem Begriff „Wohnen“ verbirgt, beschreibt in erster Linie eine persönliche Beziehung zwischen Mensch und Raum.

  1. Werden Sie persönlich

Um Ihr eigenes Haus oder Zimmer zu dekorieren, brauchen Sie bestimmt etwas Zeit. Eher aber müssen Sie herausfinden, was zu Ihnen passt! Kennen Sie Ihren Geschmack, Ihren Stil, Ihre Vorlieben, wissen Sie wirklich, was Sie mögen?  Regel Nummer eins ist daher die Analyse Ihrer Persönlichkeit, Ihre eigene Identität in Form, Farbe und Licht zu bestimmen, um so der kreativen Veränderung eine grundsätzliche Linie zu geben.

  1. Organisieren Sie sich

Denken Sie darüber nach, wie Ihr Raumdesign in Ihr Wohndesign passt. Muster von Farben, Texturen und Fotos von Interieur-Designs können Ihnen helfen ein Bild Ihres zukünftigen Raum- und Wohndesigns herauszufinden. Denken Sie über den Zweck und die Funktionalität nach, seien Sie rücksichtsvoll und verwenden Sie zum Bsp. kleinere Möbel in einem kleinen Haus oder einer Wohnung. Zu viele große Dinge machen den Raum unpersönlich, zu klein. Zu viele kleine Dinge lassen den Raum überladen und unordentlich aussehen. Gehen Sie strukturiert vor: der Raum, das Licht, die Farben, die Möbel und Dekorationen.

  1. Konzentrieren Sie sich auf einen Schwerpunkt

Eine weitere wichtige Regel bei der Inneneinrichtung ist es, einen Schwerpunkt in Ihrem Raum zu finden. Dies kann ein Kamin (Wärme), ein Bett (Gemütlichkeit), ein großes Fenster (Offenheit) sein, um die herum es einfacher ist, ein Design aufzubauen. Damit Ihr Raum- oder Wohndesign wirklich auffällt, sollten sich diese Schwerpunkte mit dem Raumdesign verbinden, in einer Einheit, im Kontrast oder einfach nur von der Ideologie her. Es kann ein Thema, ein Farbschema oder ein Stil sein, der die Harmonie in Ihre Einrichtung bringt.

  1. Light Up

Wir sprechen oft darüber, wie die Wahl der richtigen Beleuchtung ein Zuhause verändern kann, jedoch sollte das natürliche Licht dabei nicht vergessen werden. Sie sollten prinzipiell an folgendes denken:  Den Tag, den Abend, und die Nacht. Es ist ratsam, dass Sie alle Aufgaben die in Ihrem neuen Raum stattfinden, analysieren. Sie sollten sicherstellen, dass Sie die Beleuchtung um sie herum zufriedenstellend geplant haben.

Die allgemeine Umgebungsbeleuchtung:  Sie ist das Hauptlicht des Raumes. Mit ihr erledigen Sie alltägliche Aufgaben – vom Kochen bis hin zum Zähneputzen.
Die Akzentbeleuchtung: Sie hingegen ist eher dekorativ, oder verstärkt bestimmte Details wie Nischen und Möbel.

  1. Details machen Design!

Das Wow ist das lauteste oder glänzendste Stück im Raum. Stellen Sie sich ein großes Gemälde über einem Sofa oder einen glitzernden Spiegel über einem Kamin vor, denken Sie an Skulpturen oder dekorative Objekte. Gegenstände aus dem Leben sind wichtige Personalisierer. Diese Details füllen die Lücken: Ein Korb mit Zeitschriften, ein Stapel Bücher, ein Tablett auf dem Couchtisch. Sie sind Zeichen ihrer Persönlichkeit

Was einen Raum wirklich komplett macht, sind die Menschen die darin leben, die, die ihn beleben.

  1. Was ist ein Farbschema?

Nichts lässt einen Raum mehr harmonieren als Farben. Eine Möglichkeit, eine Farbpalette zu rationalisieren, besteht darin, in zwei Farben und einer Akzentfarbe zu denken, die die Ruhe erhält oder Lebendigkeit erhöht. Vermeiden Sie dagegen zu viele neutrale Töne, lassen Sie Ihren Raum leben.

Hier nochmal die Tipps vom Profi auf einen Blick:

  • Erkennen Sie sich selbst und bekennen Sie sich zu Geschmack und Persönlichkeit
  • Gehen Sie strukturiert vor und berücksichtigen Sie Funktionalität ebenso wie Design
  • Finden Sie den Schwerpunkt Ihres Raumes und spielen Sie mit Einheiten und Kontrasten
  • Mit der richtigen Beleuchtung lassen sich dekorative Akzente setzen
  • Kreieren Sie Hingucker durch Gegenstände, die Ihnen persönlich gefallen
  • Orientieren Sie sich farblich an zwei Farben und einer Akzentfarbe & vermeiden Sie zu viele neutrale Töne

HERSTELLER

Deko: https://noel-marquet.be/de/inspiration/

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